Sperrholz

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Als Sperrholz oder Lagenholz bezeichnet man Holzplatten die aus mehreren übereinander verleimten Furnierlagen bestehen. Die Lagen, sind jeweils um 90° gedreht aufeinandergeklebt. Dabei laufen die Fasern der sichtbaren Oberflächen auf beiden Seiten parallel. Die Anzahl der Furnierlagen ist daher meist ungerade.

In einigen Bereichen wird seit geraumer Zeit aber auch parallel verleimt. Dies macht man, um beim Nachschleifen (z.B. bei Treppen) nicht in eine querfurnierte Fläche zu kommen. Erst die heutige Qualität der Leime lässt eine solche Bauweise zu.

Die verschiedenen Lagenwerkstoffe sind:

  • Besonderes Furniersperrholz, wie z. B. lackiertes, metallbewehrtes oder fungizid-geschütztes FU sowie Multiplex-Platten
  • Schichtholz (SCH) - der Faserverlauf der Furnierlagen ist überwiegend gleichgerichtet (für besonders hohe Biegebeanspruchung)
  • Kunstharzpreßholz (KP) - dieser verdichtete Werkstoff weist besonders hohe Festigkeiten auf und ist Durchschuss hemmend

Und nicht zu vergessen:

  • Furniersperrholz (FU) - besitzt eine hohe Formbeständigkeit durch querverleimte Furniere

Besonders dieses Sperrholz ist im Modellbau weit verbreitet, da

Pro & Contra

Pro:

  • Leicht (schwimmt auf dem Wasser)
  • Sehr Leicht zu bearbeiten, es reicht eine Laubsäge
  • Leicht zu beschaffen

Contra:

  • In dünnen Schichten bricht es leicht
  • Es muss sehr gut imprägniert werden, damit es kein Wasser aufsaugt.
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