Seawolf

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die U-Boote der Seawolf-Klasse sollten die der Los Angeles-Klasse ersetzen, so war es 1989 geplant. Die Klasse sollte innerhalb von zehn Jahren 29 Boote umfassen, diese Zahl wurde später auf zwölf verkleinert. Das Ende des kalten Krieges jedoch bedeutete für die US Navy Einschnitte im Budget, welche dafür verantwortlich waren, dass die Weiterentwicklung und -produktion der Klasse nach nur drei Booten 1995 beendet wurde. Stattdessen wurden die kleineren und billigeren Boote der Virginia-Klasse gebaut.

Die Seawolf-Boote sind leiser und schneller als ihre Vorgänger und haben auch mehr Torpedorohre und Torpedos an Bord, waren aber auch teurer. Sie sollten die Gefahr durch sowjetische SSBNs (Typhoon-Klasse) auffangen. Allerdings sind die Boote auch für Flachwasseroperationen ausgerüstet, so gibt es ein flutbares Abteil, mit dem acht US Navy Seals gleichzeitig ausgeschwommen werden können. Für Angriffe auf landgestützte Ziele führen die Boote der Seawolf-Klasse bis zu 50 Marschflugkörper vom Typ BGM-109 Tomahawk mit.

Technik

  • Breite: 12 m
  • Tiefgang: 11 m
  • Geschwindigkeit: 35 Knoten (65 km/h) getaucht, 20 Knoten (37 km/h) "leise"
  • Antrieb: S6W Reaktor von General Electric
  • Tauchtiefe: 610 m
  • Bewaffnung: 8 × 30 inch (762 mm) Torpedorohre für Mark 48, 50 Torpedos oder Raketen, oder 100 Minen

Für SSN-21, SSN-22:

  • Verdrängung: 9.137 Tonnen getaucht, 7.460 Tonnen aufgetaucht
  • Länge: 353 ft (108 m)
  • Besatzung: 121, inkl. 12 Offiziere

Für SSN-23:

  • Verdrängung: 12.158 Tonnen getaucht, 10.460 Tonnen aufgetaucht
  • Länge: 453 ft (138 m)
  • Besatzung: 126, inkl. 15 Offiziere , 50 SOF

Modelle

Bausatz von Robbe Modellsport (http://de.robbe-online.net/rims_de.storefront/44231b08002403a3271c3e0dc1460583/Product/View/1&2D1014)

Weblinks

Die Seawolf-Klasse in der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Seawolf-Klasse)

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