Pinsel
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Pinsel und ihre Verwendung sind eine Wissenschaft für sich. Vom einfachen Wasserfarbenpinsel der eine Beigabe zum Wasserfarbmalkasten war, bis zum Marderhaar Künstlerpinsel gibt es viele Preisabstufungen, Größen, und Anwendungen.
Als Borstenpinsel bezeichnet man meist die Flachen, mit groben Fasern (eben "Borsten") ausgestattenten Pinsel. Sie sind besonders billig, und werden deshalb für einmalige Anwendungen, wie zum Beispiel Polyster und Epoxidharzverarbeitung verwendet. Wirklich gute Ergebnisse beim Lackauftrag werden durch die groben Borsten stark behindert.
Als Haarpinsel beiechnet man runde, aber auch flache Pinsel die mit feinen Haaren ausgestattet sind. Je feiner die Haare, desto mehr dünnflüssige Farbe wird durch die Kapillarwirkung aufgesaugt. Je feiner die Haarspitzen, desto gleichmässiger wird der Farbauftrag. Marderhaare haben besonders feine Spitzen und sind auch sonst sehr dünn, weshalb sie von Profis sehr gschätzt werden.
Von beiden Pinselarten gibt es verschiedene Größen, die unabhängig von der Stärke der Einzelnen Haare sind. Je kleiner die Kennzahl, desto kleiner der Durchmesser (die Breite) des Haarbündels des Pinsels. Größe 1 ist zum Beispiel ein feiner Pinsel, 0 ist noch feiner, aber es gibt auch noch Doppelnull (zwei Nullen übereinander) 3-fach und 4-fach Null.
