Motoren
aus Modellbauwiki, der freien Wissensdatenbank
Im Modellbau gibt es im wesentlichen 3 verscheidene Arten von Motoren: Verbrennermotoren auf der einen Seite, sowie Bürstenmotoren bzw. Elektrisch Komutierten Motoren auf der anderen Seite. Wichtig bei allen ist jedoch, dass sie unter Last gekühlt werden sollten bzw. sogar müssen. Bei Schiffen bietet sich dabei die sogenannte Wasserkühlung an.
| Inhaltsverzeichnis |
Verbrennermotoren
Im Prinzip die gleiche Bauweise wie bei den großen Vorbildern.
Bürstenmotoren
Entstören von Bürstenmotoren
Motoransteuerung
Elektrisch kommutierte Motoren
Elektrisch kommutierte Motoren werden auch bürstenlos oder brushless genannt
Im Gegensatz zu einem "normalen" Motor ist hier der Teil mit der Wicklung feststehend (Stator) und der rotierende Teil (Rotor) enthält hier die Permanentmagneten. Die Kommutierung der Ströme in den Wicklungen erfolgt durch eine elektronische Baugruppe, häufig "Controller" oder "Regler" genannt, die sich aus einem Steuerteil und einem Leistungsteil (mit Schalttransistoren) zusammensetzt. Also statt eines mechanischen Kollektors wird ein elektronischer "Umschalter" benutzt. Zur Steuerung dieses "elektronischen Umschalters" gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei den sogenannten "sensorlosen" Motoren erkennt die Steuerung aus der Induktionsspannung im Motor die Rotorposition und beschaltet entsprechend die nächste Wicklung mit Strom. Das auffälligste Merkmal dieser Motoren ist das Vorhandensein von drei Kabeln, die wie eben erwähnt abwechselnd mit Strom befeuert werden.
Dagegen wird bei sensorbestückten Motoren die Rotorposition durch Sensoren (Magnet-/Hallsensoren oder optische Sensoren) erkannt und der elektronische Umschalter wird dann entsprechend gesteuert. Sensormotoren besitzen daher noch zusätzliche Leitungen von den Sensoren zur Steuerung. Mit den Sensoren, die genau positioniert sein müssen, sind Sensormotoren zwar von der Mechanik aufwändiger, dafür ist der Aufwand bei der elektronischen Steuerung einfacher und Sensormotoren können aus dem Stand sofort in die gewünschte Richtung anlaufen. Sie entwickeln bereits im Stillstand ihr Drehmoment in die vorgegebene Richtung und laufen auch zuverlässig rund bei niedrigsten Drehzahlen.
Elektronisch kommutierte Motoren können, wenn sie entsprechend aufgebaut sind, sehr vorteilhaft als Uboot-Antriebe verwendet werden ("Nassläufer"). Da der Rotor keine Stromzuführung besitzt, kann man ihn direkt im Wasser laufen lassen und man benötigt keine Abdichtung (Gleitdichtung) für die Propellerwelle. Solche Antriebe können dann bis zu den größten Tauchtiefen eingesetzt werden, wo Gleitdichtungen versagen. Solche Antriebe sind schon vor Jahren bei einigen Modell-Ubooten verwirklicht worden (sogenannte "hermetische Antriebe" ("Herm-An")).
Weblinks
Vergleichsliste verschiedener Motoren (groß) (http://www.offshoreelectrics.com/motocalc_motor_table.htm)
