Flugschiff Do-Wal
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Geschichte
Dornier Do J war der erste zivile Wal, aus der erfolgreichsten Flugboot-Baureihe von Dornier. 1923 wurden sie in Dienst gestellt, nachdem die Spanier 1922 die ersten militärischen Ausführungen als Langstreckenaufklärer erhielten.
Aufgrund der Beschränkungen des Versailler Vertrags wurden die Flugzeuge in Italien gebaut, bei der eigens von Dornier gegründeten Costruzioni Meccaniche Aeronautiche S. A.. Bei diesem Muster sah man erstmals die typische Wal-Konstruktion: ein abgestrebter Hochdecker aus Duraluminium mit stabilisierenden Flossenstummeln und den hochgelagerten Triebwerken in Tandemanordnung.
1925 startete der Polarforscher Roald Amundsen mit zwei Dornier Wal zum Nordpol. Bei der Landung 250 km vor dem Nordpol wurde eine Maschine beschädigt. Drei Wochen brauchte die Mannschaft, um mit der anderen Maschine wieder aus dem Eisfeld zu starten.
Wolfgang von Gronau umrundete mit einem "Grönland-Wal" 1932 die Welt.
Konstruiert von Claude Dornier waren die DO-Wal vor allem für ihre Verlässlichkeit bekannt und wurden in Lizenz auf der ganzen Welt gebaut.
Technische Daten
- Länge 17,25 m
- Höhe 5,20 m
- Flügelspannweite 22,50 m
- Tragflügelfläche 96,00 m²
- Antrieb Zwei Rolls-Royce Eagle IX Reihenmotoren mit je 360 PS
- Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
- Dienstgipfelhöhe 3.500 m
- Leermasse 3.630 kg
- Startmasse 5.700 kg
- Besatzung 3 Mann
- Fluggäste 8-10 Mann
Modell
Als Papiermodell der Firma Modellbaubogen (http://www.airship-model.com/Shop/p263.html)
