Farbenarten

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Im Groben gibt es:

  • Kunstharzlacke (auch Nitrolacke genannt): Auffälligstes Merkmal ist der sehr starke Geruch. Für Modellbauer gibt es sie immer noch in kleinen Döschen (z.B Revell oder Humbrol). Zum Lackieren von Autos sind sie mittlerweile verboten, deshalb sind sie kaum noch in grossen Gebinden erhältlich (z.B 1 Liter).
  • Acryllacke (praktisch geruchslos, weil auf Wasserbasis hergestellt): Das ist derzeit die häufigste Lackart für den Privatgebrauch. Die Lackdosen, die man im Baumarkt kaufen kann, sind fast alle Acryllacke. Die grösste Anzahl an Künstlerlacken sind ebenfalls auf Acryl-(Wasser-)basis, so auch die typischen Airbrushfarben.
  • 2-Komponentenlacke brauchen zum Aushärten einen eigenen Härter, der im genauen Gewichtsverhältnis zugemischt werden muss. Vorteil ist die Wahlmöglichkeit der Trocknungszeit durch verschieden "schnelle" Härter.

Alle 3 Lackarten eignen sich zum Streichen, Rollen und Spritzen. Vorausgesetzt, die richtige Viskosität für den jeweiligen Anwendungsfall ist vorhanden. Beim grossflächigen Spritzen sollte grundsätzlich eine Staubschutzmaske getragen werden, bei Nitro-Lacken ist ein Atemluftfilter, der die Lösungsmittel herausfiltert, Pflicht!

Seltener im Modellbau genutzte Farben:

  • Ölfarben
  • Temperafarben
  • Wasserfarben
  • Pastellkreiden
  • Ölkreiden
  • Dispersionsfarben (Wandmalfarben)

Was nicht heisst, dass es nicht so manch reizvolle Anwendung für einige der selten genutzten Farben gibt. Zum Beispiel eignen sich Pastellkreiden gut, um Kanten und Schweissnähte hervorzuheben und das Modell gebraucht aussehen zu lassen.

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